Yamaha Tenere 700 - Mythos, Legende, die Reiseenduro für Abenteurer ...

Die Ténéré ist eine Sandwüste in der südlichen Sahara im Norden Nigers und wird auch die Wüste der Wüsten genannt (Wikipedia).



Ein paar Vorworte zur Tenere, Paris-Dakar etc. ...

... nun ja, wenn die Tenere die Wüste der Wüsten ist, ist die Yamaha Tenere zweifellos die Rally-Enduro der Rally Enduros möchten wir mal behaupten...aber bevor wir zum Test kommen, vorab noch ein paar Sätze zur Einleitung um den Mythos zu erkären der sich rund um die Tenere bei der Paris Dakar bildete ...

Zahlreiche Erfolge von Yamaha bei der Paris Dakar
Cyril Neveu holte sich bei den beiden Erstausgaben der Paris-Dakar, 1979 und 1980, schon den Sieg auf einer Yamaha. Der Grundstein für Yamaha war also gelegt. Auch in den nachfolgenden Jahren mischte Yamaha mit der Tenere immer vorne mit und Stephane Peterhansel konnte sich damit sogar 5 x den Sieg holen. Dadurch entstand quasi der Mythos rund um dieses Motorrad das sich damals in Serie nicht sehr weit vom Rennmotorrad unterschied.

Mit der Serien Tenere zum Start der Paris Dakar
Privatleute konnten in den 80er und 90ern einfach zu einem Yamaha Händler gehen, sich eine Tenere 600 kaufen (war damals eine Einzylinder) und sich mit wenigen Modifikationen am Serienmotorrad an den Start der Paris Dakar stellen. Das führte dazu dass damals auf Eurosport, welche die Paris Dakar ausstrahlte, man geradezu rudelweise Privatfahrer auf Tenere's durch Afrika's Wüsten fahren sah. Wenn man abends die Zusammenfassungen des Tages von der Dakar auf Eurosport sah schoss es einem unweigerlich in den Kopf Verdammt, wieso bin ich da nicht dabei?! Und genau dieses Gefühl, sich ein Serienmotorrad zu kaufen und das Abenteuer Dakar in Angriff nehmen zu können weckte in jedem Offroad-Motorradfahrer das Gefühl von Abenteuer das man sich einmal im Leben erfüllen wollte. Und der Stempel der dieses Gefühl in die Herzen der Offroader einbrannte trug die Aufschrift Yamaha Tenere.

Die echte Paris Dakar
Es war damals noch die Zeit als die Dakar noch die echte Dakar war und mit wildesten Etappen quer durch Afrika führte anstatt wie danach durch Südamerika oder wie jetzt durch Saudi-Arabien. Das war eine Zeit als die Fahrer noch keinen GPS Notrufsender am Motorrad hatten und nach einem Sandsturm oft tagelang mit dem Helikopter vom Veranstalter gesucht wurden. Das Rennen wurde bei solchen Sandstürmen unterbrochen bis man alle gefunden hatte, erst dann ging es weiter in die nächste Etappe.

80er, 90er Jahre ... eine verdammt wilde Zeit
Das war eine echt wilde Zeit damals, die Fahrer hatten nicht nur Lucky Strike, Marlboro oder Gauloises Aufkleber an ihren Motorrädern sondern auch jeweils ein oder zwei Packungen davon eingesteckt die sie bei einer Pause rauchten. Ich glaube damals wurde Rauchen sogar noch als gesund angesehen. Ok, jetzt übertreibe ich etwas ... kommen wir endlich zum Test der Tenere 700er des heurigen Modelljahres ...


Auf den Monte Paularo führt eine anspruchsvolle Schotterstrasse rauf bis kurz unter dem Gipfel

Aber bevor wir zum Test kommen ... eine Story noch ... eine allerletzte Story noch ... die muss ich unbedingt noch loswerden, nämlich ....

Heinz Kinigadner fuhr eine Tenere
Sogar Heinz Kinigadner ist mal eine Yamaha Tenere bei der Dakar gefahren. Glaubt ihr nicht? Doch war so. Unser österreichischer Motorrad Offroad Held hatte damit auch gute Ergebnisse erzielen können. Es entstand damals in seiner Tenere Zeit das berühmte legendäre Foto welches auf dem Reitwagen Cover erschien wo seine Tenere beim Dakar Race lichterloh brannte.

Heinz seine Tenere brennt ab ...
Ich weiss nicht ob es stimmt aber es ging damals überall das Gerücht herum dass Heinz die Tenere sogar selbst absichtlich nach einem Defekt angezündet haben könnte. Der Lumpensammler fuhr nämlich nicht durch die Sanddünen, defekte Motorräder wurden damals einfach in der Wüste zurück gelassen, er selbst wurde von einem Heli aus der Wüste geholt und die Tenere hätte er sowieso dem Schicksal der Wüste überlassen müssen. Also soll, so sagt es die Legende, Heinz das Motorrad für ein spektakuläres Foto welches auf dem Cover des Reitwagens erschien selbst angezündet und mit seiner mitgeführten Pocket Camera fotografiert haben. So hat es mir mal ein Journalistenkollege erzählt. Ob das stimmt? Keine Ahnung, fragt Heinz am Besten selber mal bei Gelegenheit wenn ihr ihn mal wo treffen solltet.

Auf jeden Fall ist die Story unter den damaligen Offroadern zur Legende geworden und zumindest gut erfunden falls sie nicht wahr sein sollte :-) Aber egal. Ich glaube sie. Heinz wäre nicht Heinz und die Tenere nicht die Tenere wenn sie nicht wahr wäre. Es waren damals einfach wilde Hunde die in den 90ern eine Tenere fuhren. Egal ob man sie durch die Wüste von Afrika trieb oder einfach nur in einem obersteirischen Dorf zum Almwirten tuckerte ... Tenere Fahrer waren immer schon was Besonderes.


Andi: Na, Teni, gefällts dir hier auf der Panoramica delle Vette oder sollen wir doch lieber Richtung Afrika steuern?

OK! Aber kommen wir jetzt eeeeendlich zur 2026er Tenere 700
Die Gene ihrer Vorfahren hat die 2026er Tenere jedenfalls noch nach wie vor im Tank bzw. in ihrer DNA. Das merkt man nicht nur an der Optik des Motorrades sondern auch schon beim ersten Draufsitzen auf dem Bike. Auf keiner anderen Reiseenduro sitzt man so erhaben oben wie auf einer Tenere. Man spürt sofort auf den ersten Metern den Ruf der Wüste, des Abenteuers und den Mythos obwohl diese noch auf Asphalt erfolgen. Kommen wir zu den Eckdaten ...

Gewicht, Höhe usw.
Einige Eckdaten für euch ... Das Bike wiegt mit 16 Litern vollgetankt 208 kg und bringt damit ein Gewicht auf die Waage das deutlich unter den Big Reiseenduros liegt welche oft über 250 kg wiegen. Die Sitzhöhe von 87,5 cm ist zwar vielen ein Dorn im Auge, speziell kleinere Fahrer raunzen da sehr gerne, aber man darf nicht vergessen dass dadurch auch ein deutlich höherer Federweg und vor allen Dingen eine hohe Bodenfreiheit möglich sind welche speziell im Offroad Gelände enorme Vorteile bringen. Nicht nur dass sie durch den hohen Federweg die Bodenunebenheiten auf zerfahrenen Schotterstrassen und Gelände besser schluckt, man ist auch bei jeder Bach- oder Flussdurchfahrt dankbar dass unter dem Motorblock mehr Freiraum geboten wird und so die Gefahr eines Aufsetzens geringer wird.

Pirelli Scorpion STR
Der Pirelli Scorpion STR harmoniert mit der Tenere sehr gut. Sie lässt sich damit auf Asphalt fast schon wie eine Supermoto fahren und man kann sie in eine für Reiseenduros enorme Schräglage bringen. Der Reifen haftet sehr gut auf dem Asphalt und beginnt im Grenzbereich vorne nur langsam, nicht ruckartig, leicht wegzusliden wenn man sich in den Nahkampf mit Naked Bikes begibt. Auf trockenen Schotterstrassen überzeugt der Pirelli Scorpion STR ebenfalls. Die vordere Doppelscheibenbremse der Tenere ist ohne ABS sehr gut zu dosieren und man hat kaum die Gefahr eines blockierten Vorderrades, auch wenn es noch so steil ist auf Schotter. Bei nassen oder schlammigen Bedingungen sowie Wiesen solltet ihr aber vorsichtig sein, da sind grobstolligere Offroadreifen der Originalbereifung sicher vorzuziehen.

Das grosse Plus der Tenere - Der CP2 Motor ist absolut unverwüstlich
Der CP2 Motor liefert auch bei dem 2026er Modell ca. 74 PS und ist eigentlich völlig ausreichend wenn man ehrlich ist. Auf Schotterstrassen lässt er sich sehr gut dosieren und das weiche Ansprechverhalten unten raus bietet viele Vorteile. Ich habe es in Südtirol sogar geschafft im 3.ten Gang enge Serpentinenkurven zu fahren weil ich dachte ich hätte die 2.te drin. Der Motor ist auch quasi unkaputtbar. Kollege DirtBag, bayrischer Vollbart-Youtuber hat auf seiner Tenere sogar schon sagenhafte 150.000 Kilometer am Tacho und das obwohl er nicht sehr liebevoll mit ihr umgeht. Und auch Reiwadatschi, der wohl bekannteste deutsche Tenere-Treiber, hat schon die 100.000 km Grenze längst überschritten wie er in einem Video mal bekannt gab. Eigentlich ist diese Laufleistung ein Wahnsinn wenn man bedenkt wie oft andere Bikes teilweise schon nach 30-40.000 km mit gröberen Motorproblemen zu kämpfen haben. Diese Zuverlässigkeit des CP2 Motors gibt enorme Sicherheit falls ihr wirklich mal eine Tenere in Richtung Wüste lenkt. Ein gelber Pannenwagen wird euch in Marokko oder Tunesien nicht abschleppen kommen, ihr habt damit sehr gute Chancen in die Zivilisation wieder zurück zu kehren. Der CP2 Motor ist ein Arbeitstier und lässt euch nicht im Stich. Ausserdem hat die Tenere durch einen so langlebigen Motor auch einen grösseren Werterhalt als andere Bikes was sich bei einem möglichen Wiederverkauf positiv auswirkt.


Was für Niederösterreich die kalte Kuchl ist, ist für die Offroader die Straniger Alm in Kärnten

Bequeme Sitzposition
Die Sitzhöhe der Tenere hat neben der grossen Bodenfreiheit und der damit verbundenen sehr guten Offroadeigenschaften noch einen weiteren Vorteil. Man sitzt bequemer oben als auf Reiseenduros mit niedrigerer Sitzhöhe. Die Beine sind nicht so stark abgewinkelt und selbst längere Autobahnfahrten gestalten sich somit sehr komfortabel. Ich habe bei einer 16-stündigen Friaul Tour 14 Stunden reine Fahrzeit auf der Tenere verbracht, davon 4 Stunden Autobahnfahrt. Das alles an einem Tag und weder Krämpfe oder sonstwelche starken Ermüdungserscheinungen verspürt. Aber die Höhe hat natürlich auch einen Nachteil den man nicht verschweigen sollte. Wenn ihr stehen bleibt, speziell auf unebenem Gelände, solltet ihr dies mit Bedacht tun und den Fuss auf diese Seite runterstrecken die man leichter erreicht. Das erspart euch das Rumzappeln wie ein Balletttänzer falls ihr nicht mit beiden Füssen den Boden erreichen solltet. Dies gilt auch vor roten Ampeln mit tiefen Fahrrillen. Bleibt eher in der Fahrrille stehen und der 2-3 cm tiefere Standpunkt bietet somit für den Standfuss eine bequemere Position.

Agilität, Wendigkeit
Durch das generell hoch gestaltete Design, auch der Tank ist ziemlich weit oben positioniert, ergibt sich bei engen Spitzkehren auch eine grössere Wendigkeit und Agilität. Wenn ihr 100 Spitzkehren in Südtirol vor euch habt, und wenn sie noch so eng sind, ist das für einen geübten Motorradfahrer auf der Tenere eher ein Genuss anstatt eine beschwerliche Aufgabe. Voraussetzung ist natürlich dass ihr die Spitzkehren auch sauber durchzieht. Gaswegnehmen und Rumzappeln in den Schnittpunkten von Serpentinenkurven solltet ihr natürlich auch bei der Tenere vermeiden. Bedenkt auch wenn das Motorrad am Scheitelpunkt kippt, weil ihr die Kurve nicht sauber fährt, hilft euch auch eine 5 cm tiefere Sitzpostion nicht mehr viel. Durch die sanfte Motorentfalung sind solche Schlüsselstellen für die Tenere aber kein Problem, da kann man mit der Wüstenkönigin locker durchcruisen.

Highspeed, Windschutz, Fahrkomfort
Auf Autobahnfahrten beugte ich mich bei grösserer Geschwindigkeit, bei einer Körpergrösse von 1,80, etwas nach vorne, dann bietet das Windschild idealen Schutz und man kann selbst mit einem MX-Helm problemlos Tagestouren unternehmen. Es gibt erstaunlich wenig Luftwirbel im Kopfbereich soferne man die Haltung des Kopfes nur ein klein wenig senkt. Auf der Geraden schafft der 2-Zylinder CP2 Motor 195 kmh, ohne Heimweh und Rückenwind, und das Bike liegt sehr ruhig ohne Lenkerpendeln oder schwammig zu werden auf der Strasse. Ich habe sogar öfters mal bei grösserer Geschwindigkeit die Lenkerenden absichtlich angestossen um zu sehen wie sie das Pendeln abfängt und sie hat die dadurch entstandene Unruhe immer problemlos abgefangen.

Bei einer Tagestour mit einem Kumpel (ebenfalls Tenere Treiber) ging es Richtung Straniger Alm, Monte Paularo, Panoramica delle Vette, Mangart usw. Auf den Offroad Passagen von der Straniger Alm runter und später dann Richtung Monte Paularo rauf haben wir einige bayrische Tuttelbären vor uns her getrieben. Manche haben wir überholt, bei manchen haben wir Gnade walten lassen... ihr wisst ja, Bären sollte man nicht ärgern, die könnten bösartig werden zumal der Monte Paularo ja eine Sackgasse ist und man denen am Ende somit nicht entkommt falls die sauer sind. Egal ob auf der Autobahn von Graz nach Villach oder in den engen Serpentinen oder traumhaften Schotterpassagen der Panoramica delle Vette hätte ich die Tenere nicht gegen irgendein anderes Motorrad tauschen wollen. Man hat das Gefühl man kann damit ewig fahren.


Die Tafeln am Panoramica delle Vette sind schon ziemlich vollgepflastert ...

ABS und TCS
Das ABS und TCS sind sehr angenehm programmiert. Speziell das ABS ist auf Asphalt oft sehr nützlich wenn die Kurve z.B. schneller kommt als man es erwartet hat und man noch Kontrolle braucht anstatt ein blockierendes Hinterrad. Man kann es natürlich abschalten wenn man als Purist unterwegs sein möchte. Die Traktionskontrolle greift im Bereich Offroad sehr unterstützend ein, hätte ich mir ehrlich gesagt nicht so gut vorgestellt. Beim Rausdriften aus Schotterkurven kann man trotz des aktivierten TCS das Hinterrad am Schotter sehr gefahrlos driften lassen. Die Tenere auf Schotter extrem quer zu stellen ist Pol Tarres Ding, nicht meines, ein bisserl quer reicht. Die Videos von Youtubern die das TCS auf Schotter oft deaktivieren halte ich für übertrieben. Das ist nicht notwendig um auf Schotter eine Menge Fahrspass zu haben. Da liegt ihr bei deaktiviertem TCS eher auf der Nase als dass es Spass macht.

PS gegen Gewicht
Das ist ein Punkt der unter Reiseenduristen oft diskutiert wird. Mitbewerber bringen Reiseenduros mit über 150 PS auf den Markt und man fragt sich echt wofür?!?! Damit sie dann den Monte Paularo rauf den Weg versperren wenn sie mit Standgas die Schotterstrasse raufzappeln? Oder in den Serpentinenkurven von der Panoramica runter in den Kehren im Weg liegen weil sie ihren Sattelschlepper nicht um die Ecke bringen? Der Vorteil einer schlanken 700er Tenere gegenüber ihren schwergewichtigen Mitbewerbern liegt eigentlich auf der Hand. Man hat zwar nur halb soviel PS (bedingt durch halb soviel Hubraum) aber durch 40-50 kg weniger Gewicht sicher doppelt soviel Fahrspass.

Wieviel PS benötigt man auf dem Schotterweg zum Monte Paularo rauf? 20, 30? Ich bin diese grossteils mit dem 2.tem Gang im unteren Drehzahlbereich gefahren. Welche Vorteile hätte da eine 150 PS Reiseenduro? Und auf der Panoramica delle Vette? Da rollt man ebenfalls mit dem 2.ten oder 3.ten Gang dahin und geniesst die unglaublich traumhafte Aussicht welche diese Wahnsinns Panorama Strasse bietet. Und wenn ich mal einen LKW auf der Bundesstrasse überholen möchte und ich mir das mit 74 PS nicht zutraue ... hmmmm, dann sollte ich mir überlegen ob Motorradfahren das Richtige für mich ist.

Der Gewichtsvorteil gegenüber Schwergewichten beim Anbremsen von Kurven, dem Durchfahren von Serpentinen, dem Umdrehen usw. ist unschlagbar. Da tausche ich gerne PS gegen geringeres Gewicht ein, macht einfach mehr Spass.

Fazit
Die Tenere kann man abends auf Schotterstrassen für eine schnelle Brettljause auf einer Almhütte genauso einsetzen wie zum Urlaubfahren nach Sardinien oder wenn es euch überkommt ... zu einem Wüstentrip in Richtung Afrika. Egal was ihr motorradtechnisch abends oder am Wochenende vorhabt, mit einer Tenere in der Garage habt ihr das richtige Fahrzeug hiefür. So war es schon in den 80ern, 90ern und wird es hoffentlich noch lange so sein. Der Ruf den sich die Tenere im Laufe der Jahrzehnte erarbeitet hat kommt nicht von ungefähr. Yamaha hat mit der Tenere eine Reiseenduro konzipiert die on- wie auch offroadmässig eine Menge Spass macht. Sie hat die Gene der Dakar noch immer in sich und bietet ein Preis- Leistungsverhältnis das im Vergleich zur Konkurrenz unschlagbar ist. In einer Zeit wo alles digital und KI gesteuert zu sein scheint weckt die Tenere den Abenteurer in euch. Auch wenn ihr den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, abends wenn ihr eine Schotterstrasse auf die Alm zu einer Brettljause fährt spürt ihr mit der Tenere den Ruf des Abenteuers. ... ich zumindest ;-)


Die Rally Version in hellblau und Blockmuster und die World Raid mit 23 Liter Tank sind unter anderem neben der Standard Version erhältlich

3 Versionen verfügbar
Die Standard Version gibt es schon um Euro 12.299,- im Yamaha typischen blauem Design sowie in der noblen Frozen Titanium Farbgebung. Die um 1,5 cm tiefer gelegte Version (Low) wird um denselben Preis angeboten. Ausserdem gibt es die Tenere 700 in 2 weiteren Varianten ...

Rally Version
Im Gegensatz zur Standard Version bietet die Rally Version noch stärkere Gabelrohre mit einer speziellen Beschichtung für weniger Reibung. Ebenfalls ist sie 4 cm höher und weist eine Sitzhöhe von 91 cm auf. Durch die 2 cm längeren Gabelrohre ergibt sich auch mehr Bodenfreiheit von 25,5 cm welche somit auch für unwegsamstes Gelände mehr als ausreichend ist. Ausserdem weist die Rally Version das hellblaue Design mit dem Blockmuster auf welches schon in den 80er Jahren von Yamaha für die Ur-Tenere verwendet wurde. Der hohe vordere Kotflügel tut ihr übriges um das Motorrad ready for Dakar erscheinen zu lassen. Ein Hammer Bike für echte Wüstenfüchse.
Die Rally Version schlägt sich mit Euro 13.699,- zu Buche.

World Raid Version
Die World Raid hat einen einen 23 Liter Tank verbaut mit dem ihr durch jede Wüste kommt falls euch danach ist. Bereit die Welt zu umrunden ohne viele Tankstopps einlegen zu müssen. Der Tank ist zweigeteilt um ein Hin- und Her-Schwappen des Benzins in Grenzen zu halten. Die World Raid gibt es in den Farben rot/weiss und Midnight Black. Sie weist eine Sitzhöhe von 89 cm auf, ist also nicht ganz so hoch wie die Rally Version.
Die mächtig beeindruckende World Raid mit 23 Liter Tank kostet Euro 14.499,-


Zum Link von Yamaha mit vielen weiteren Infos der 3 Modelle:
www.yamaha.at

Text + Fotos: Andi Radolf